Leben Rio de Janeiro
Surfcamp – Rio de Janeiro – Surfcamp
26. August 2014
0
,
Rio de Janeiro - Jockey Club

Puuh, endlich wieder angekommen im Surfcamp. Ich habe ein langes, aufgregendes Wochenende in Rio de Janeiro hinter mir. Aber jetzt von vorne: Ich wollte eigentlich Donnerstag-Abend einen Blogeintrag schreiben, bin aber dann vor dem Computer – vor lauter Müdigkeit – eingeschlafen. Dadurch habe ich es aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Für alle die kurzfristig besorgt waren: Mir geht es gut, dieses Mal bin ich nicht ausgeraubt worden in Rio de Janeiro – Progress!

Am Freitagnachmittag nach dem Nachmittagssurfen mit Mike, habe ich mich wieder nach Rio de Janeiro begeben um es richtig krachen zu lassen – es wurde Zeit das Nachtleben in Rio de Janeiro mal richtig zu testen. Das war auch längst überfällig! Ich habe mich dann mit einem öffentlichen Bus von Recreio (am Rand von Rio de Janeiro) wieder in das Zentrum gequält. Ich bin schön in den Berufsverkehr gekommen. Der brasilianische Berufsverkehr ist aber nicht vergleichbar mit den deutschen: Zum Teil hat man eine Geschwindigkeit von gefühlt 2 Meter pro Stunde. Somit habe ich für Distanz von 29 Kilometer stolze 3 Stunden gebraucht. Gott sei Dank gibt es in jeden Bus eine Klimaanlage. Ansonsten geht man als Tourist total ein. In Rio de Janeiro angekommen, ging es ab zu Luizas Wohnung, fertig machen mit selbstgemachten Capirinha und dann ab nach Lapa. Das Schwabing von Rio de Janeiro: Hier ist Bar an Bar an Nachtclub. Hier trifft sich am Wochenende jeder Feierwütige, egal ob reich, arm, hübsch, greislig, Einheimischer oder Gringo: Wer was erleben will geht hier hin. Ich mittendrin. Nachdem der Blog auch für Minderjährige zugänglich ist gibt es hier keine Details was weiter passiert ist. Ich erzähle die Story gerne mal bei einem Bier. Auf jeden Fall ein sehr gelungener, langer Abend.

Am nächsten Tag hatte es wieder  35 Grad (ich liebe diesen Winter in Brasilien…), also ging es ab an den Strand. Da Copacabana-Strand nur für die Touristen ist, bin ich mit den Einheimischen an den Ipanema-Strand. Aber da waren genauso viele Menschen. Wir haben gerade noch so einen Sonnenschirm mit zwei Liegestühle ergattert. Natürlich mussten wir diese mieten und für alle zusammen 25 bras. $ zahlen (umgerechnet ca. 8,50 €). Es gab aber auch sehr etwas positives daran: Wenn man sich einen Liegestuhl gemietet hat, kommt man auch in den Genuss, dass man sich direkt kaltes Bier, Caipirinha oder einfach eine Kokosnuss an die Liege bringen lassen konnte. Gezahlt wurde später. Traumhaft. Noch ein interessanter Fakt zu Brasilien: Die Brasilianer nehmen kein Handtuch mit an Strand, da dies gestohlen werden könnte, wenn sie im Wasser sind. Wenn sie sich in den Sand setzten, dann auf ein Tuch, dass die Frauen danach wie eine Toga um den Körper wickeln. Da fällt man als Deutscher schon auf, wenn man erst mal sein (Strand-) Handtuch wo hinlegt oder seinen Liegestuhl markiert. Aber auch nicht lange, da es bei dem ersten Besuch im Meer wieder weg ist.

Luiza und ich auf dem Spezialitäten Fest

Luiza und ich auf dem Spezialitäten Fest

Am Abend haben wir dann die Kneipen in Ipanema unsicher gemacht – dem Schwulenviertel von Rio de Janereio. Aber das habe ich natürlich erst nach der 3. Kneipe erfahren. Ich habe mich die ganze Zeit gewundert warum so viele Kerle und so wenige Frauen unterwegs waren. Die Brasilianer habe sich kaputt gelacht – bis dann der Groschen auch bei mir gefallen ist.

Auf dem See mit Monte Christo im Hintergrund - Rio de Janeiro

Auf dem See mit Monte Christo im Hintergrund – Rio de Janeiro

Am Sonntag war ich mit Luiza bei dem Lagoa Rodrige de Freitas (auf Deutsch einfach ein spezieller See ). Er hat ungefähr die Größe von 2 x dem Feringasee und liegt zwischen den Monte Christo und dem Strand von Ipanema. Der See sieht sehr schön aus, ist aber sehr schmutzig. Wir haben uns ein Tretboot ausgeliehen und haben den kühlen Wind auf dem See genossen.

Anschließend haben wir auf eine Art Essens-Spezialitäten-Fest auf einer Pferde Rennbahn.(Für den genauen Name des Festes siehe Titelbild.) Dort haben wir sehr interessante und köstliche Spezialitäten des Landes probiert. Sehr empfehlenswert für alle die Ende August Brasilien besuchen. Es lohnt sich extra für dieses Fest anzureisen. Sehr entspannte und angenehme Atmosphäre, es spielen die ganze Zeit verschiedene Bands, es gibt Kochkurse usw. Die Möglichkeiten sind unzählig.

Heute, als Montag, hieß es dann wieder Sachen packen, den langsamen Bus nehmen und zurück ins Surfcamp, die Surfing-Skills verbessern. Bei stolzen 37 Grad um 15:00 Uhr bin ich wieder angekommen. Ein bisschen zu heiß für meinen Geschmack, aber besser als der deutsche “Sommer” – wie ich so mitbekomme… :-)

Stay tuned, ab jetzt gibt es wieder regelmäßige Blogbeiträge….

P.S.: Ich habe den Brasilianer von den Blog erzählt, jetzt muss ich dann immer noch eine englische Version schreiben.(Dauert noch ein bisschen bis dieses Version kommt…) Wenn jemand dann grobe Fehler im meinem Englisch sieht, wäre ich sehr dankbar wenn er mir einfach über Facebook, Mail oder dem Kontaktformular schreibt, damit ich es ausbessern kann. Denn das Netz vergisst bekanntlich nichts….

5

About author

JJ

Related items

Auch interessant

Strand von Buzius

Buzius – eine verträumte Hafen-Touristen-Stadt

Puuh, endlich wieder angekommen im Surfcamp. Ich h...

weiterlesen
Neuer Geldbeute gekauft im Shoppingcenter Barra Shopping in Rio de Janeiro.

Besuch des größten Konsumtempels in Rio de Janeiro: Barra Shopping

Puuh, endlich wieder angekommen im Surfcamp. Ich h...

weiterlesen
Titelbild-regenimparadies

Regen im Paradies

Puuh, endlich wieder angekommen im Surfcamp. Ich h...

weiterlesen

There are 0 comments