Leben Surfing
Regen im Paradies
28. August 2014
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Titelbild-regenimparadies

Tja, heute hat es zum ersten Mal “richtig” geregnet während meines Aufenthalts in Brasilien. Auch sind die Temperaturen runter auf kalte 15 Grad. Vergleichbar mit dem deutschen Sommer. Interessant ist aber wie die Brasilianer auf den Regen reagieren: Sie wissen nichts mit dem schlechten Wetter anzufangen und bleiben daheim, schauen TV. Echt interessant. Mit würden spontan Gemeinschaftsspiele spielen, lesen, aufwändig kochen oder einfach nur schlafen einfallen, wenn es schlechtes Wetter wäre in meinem Urlaub. Pünktlich um halb 6 geht hier auch immer die Sonne unter, dann wirds nochmal ein bisschen kälter. Aber Heizung haben die Brasilianer keine, lohnt sich scheinbar für die 3 kalten Tage im Jahr nicht. Ich jedenfalls fühle mich wie daheim, nur der Ort ist ein anderer. Was habe ich dann heute getan bei dem schlechten Wetter, sozusagen als Vorbild für die Brasilianer?

Heute früh war ich erstmal brav surfen. Gott sei Dank wie immer mit Neopren-Anzug, ansonsten hätte ich schon sehr geforeren während dem surfen. Auch waren die Wellen heute größer und sehr stark. Da war wieder voller Einsatz beim rauspaddeln gefragt. Wenn man heute Pech hatte und die Welle genau vor einem “gebrochen” ist, dann hieß es: “zurück auf Los”, man war wieder am Strand und durfte es noch mal versuchen. Gleich am Anfang hat mich eine große Welle (vom Surflehrer trocken als “Bomb” beschrieben) volle Kanne erwischt, da gab es wieder mal eine gratis Nasenspülung. Wach war ich danach auf jeden Fall. (Interessanter Fakt: Oft kommt das Salzwasser, welches durch die “Drop-Outs” in die Nase gelangt, später am Tag unangekündigt einfach wieder raus. Das muss man sich wie Nasenbluten vorstellen, nur ist es Wasser und ist nach einem Mal “rauslaufen” vorbei. Sehr unangenehm das ganze, aber reinigt die Nase. Vergesst das Nasenspray, geht surfen!)

Danach ging es erstmal ab unter die heiße Dusche und anschließend wurde aufwändig gekocht: es gab Risotto á la JJ. War sehr gut. (Nein, ich habe kein Bild gemacht. #noinstafoodtoday #notoninstgramm #ijusteatmyfoodwithoutphoto) Danach ging es erst mal mit vollem Bauch ins Bett zur 3,5 stündigen Siesta. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl: man spürt den Muskelkater vom paddeln in den Armen, ist satt und es ist schön warm im Bett. Man kann sofort entspannt einschlafen. Um danach wieder auf die Beine zu kommen, habe ich mir meine Regenjacke angezogen (Gott sei Dank habe ich sie mitgenommen) und bin zum Shopping-Center gelaufen und habe mir dort einen (warmen) Cappucino gegönnt. Nach dem ausgedehnten Spaziergang und Koffein im Körper ging es ab an den Laptop, den Blog wieder aktualisieren. Eigentlich wollte ich heute wieder etwas posten über den Unterschied zwischen Deutschland und Brasilien. Ein bisschen dazu gab es hierzu auch: Die unterschiedliche Reaktion auf das schlechte Wetter. Aber ich wollte die, die den Sommer in Deutschland/Österreich genießen, ein bisschen erheitern, dass es auch hier schlechte Tage gibt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

By the way, die Brasilianer schauen immer noch fern, sind aber alle nacheinander eingeschlafen. Ein Bild für die Götter. :-)

Heute Abend plane ich meine letzten 3 Wochen in Brasilien, ich habe schon ein paar gute Ideen. Werde es aber erst dann posten, wenn ich es gebucht habe…

So, stay tuned!

P.S.: Natürlich habe ich meinen Blog angefangen für Google zu optimieren. Aber wisst ihr unter welchem Google-Ergebnis ich die ersten Klicks bekommen habe? Es ist nicht Brasilien oder Rio de Janeiro wie ich es eigentlich geplant habe: Es ist Nazi-Frisur. Na Sauber, wieder mal ein herzliches Dankeschön an die Uschi nach Innsbruck!

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