Erfahrung Leben Rio de Janeiro Surfing
Muskelkater und “Rednose Rudolf”
21. August 2014
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Ein Teil des Strandes von Recreio bei Sonnenuntergang

Nach meinem 3. Tag im Surfcamp weiß ich warum die ganzen Surfer so einen trainierten Körper haben. Es ist einfach sau anstrengend. Mittlerweile ist der Muskelkater echt so stark, das ich ihn eher Muskeltiger nennen würde. Heute ist es mir immerhin geglückt mehr Wellen zu stehen und nicht gleich wieder vom Surfboard zu fallen. Leider habe ich auch eine rote Rose bekommen. Ich werde vom Surflehrer nur noch “Rednose Rudolf” genannt.

Heute Nachmittag war ich brav am Strand ein bisschen joggen, habe bisschen was für die Rumpfmuskulatur getan und im Anschluss nochmal ne Stunde gesurft. Hier bin ich zum ersten Mal ohne Surflehrer ins Wasser. Es hat ein bisschen gedauert bis ich überhaupt mal geschafft habe richtig auf eine Welle zu erreichen. Aber auf dem Board gestanden habe ich noch nicht, ich stehe immer 2 Sekunden zu früh auf. Jetzt habe ich auch verstanden warum die Leute so auf das Surfen abfahren: Wenn man es einmal geschafft irgenwie auf der Welle zu reiten, dann will man das Gefühl immer und immer wieder haben. Das ist wie eine Sucht. Aber man muss sich auch in Geduld üben, so kann es passieren das man für 10 Minuten nur auf dem Meer rumtreibt, dieses beobachtet und auf die perfekte Welle wartet. (…und sich dann im Anschluss ärgert, dass man sie nicht erreicht hat/gleich vom Board gefallen ist… Grrr )

Leben im Hostel

Im Hostel treffen sich die verschiedensten Menschen aus den verschiedensten Nationen und Kontinenten mit einer Gemeinsamkeit: Surfen. Zu den Nationen zählen z.B. Frankreich, Griechenland, Kanada, Amerika, etc. Auch ein paar Brasilianer sind da, die einfach zum Urlaub machen hier sind. (natürlich können die erst Recht surfen…) Die Anlage des Hostels ist komplett zum relaxen und um sich zu entspannen: Hier stehen Liegestühle rum, verschiedenste Sofas und eine Hängematte. Es gibt auch eine Bar wo am Abend noch bei einem Bier über die Heldentaten des Tages gesprochen wurden. Es geht hierbei ums Surfen. Auch wird permanent über die Lautsprecher feinste Reggae-Musik abgespielt, um in die richtige Stimmung zu kommen. Jeder Satz wird aus Coolness noch durch ein “[…], män!” ergänzt. Die sind einfache alle manchmal “to-cool-to-shit” und haben somit viel mit Innsbrucker Ski-und Snowboardszene gemein.

Für das leibliche Wohl kann man hier neben dem (kargen) Frühstück Gott sei Dank selber sorgen. Es gibt eine Küche, die man benutzen kann um seine eigenen Gerichte zu kochen. Sehr angenehm. Regelmäßig kocht hier der Surfer aus Italien feinste Paste mit verschiedenen Soßen, sehr nice.

Nachdem es heute sau anstrengend war, gibt es heute nur einen kurzen Beitrag aus dem Surfcamp in Rio de Janeiro, Brasilien.

Stay tuned, män!

Hier noch ein paar Bilder vom Strand und der Umgebung:

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There is 1 comment

  • […] ich eine spezielle Nasen-Sonnencreme fürs Surfen haben, damit ich nicht wieder den Namen “Red Nose” vom Surflehrer […]